Weidatalcross 2026 – Ein Samstag im Schlamm

Am Samstag, den 5. September 2026, stand für die X-Runners der mittlerweile 8. Weidatalcross auf dem Programm. Steile Anstiege, Schlammgruben und zahlreiche Hindernisse sorgten auch in diesem Jahr wieder dafür, dass aus einem normalen Crosslauf ziemlich schnell ein ausgewachsenes Abenteuer wurde. Für einige X-Runners war es zudem der erste Start bei einem Hindernislauf.

Besonders stark präsentierten sich die X-Runners in diesem Jahr nicht nur mit zahlreichen Einzelstartern, sondern auch gleichzeitig mit drei 4er-Teams.

Kids Run

Fränki konnte seinen erfolgreichen Start beim Juniorcross aus dem vergangenen Jahr diesmal leider nicht wiederholen. Er kam schlicht zu spät zum Start. Ganz auf den Schlamm verzichten wollte er dann aber offenbar doch nicht und stürzte sich kurzerhand außerhalb der Wertung in die Strecke.

Felix dagegen war pünktlich zum Bambini-Cross und zeigte auf seiner Paradestrecke wieder einmal eine astreine Vorstellung.

17 Km Strecke

Auf der langen Strecke warteten statt der angekündigten 17 Kilometer am Ende rund 18,6 Kilometer und mehr als 600 Höhenmeter auf die Teilnehmer. Wie beim Teamlauf üblich, musste auch wieder ein großer Holzstab diesmal aus feinster Lärche über die gesamte Strecke getragen werden. Und das Ziel war von vornherein klar: Diesmal sollte Platz 1 her. Für die X-Runners gingen Nico, Frank, Stiev und Paul an den Start. Nico, erst seit kurzem Mitglied bei den X-Runners gab vom Start weg sofort das Tempo vor. Allerdings meldete sich bei Frank bereits nach rund zwei Kilometern wieder der Rücken. Aufgeben kam natürlich trotzdem nicht infrage. Also Zähne zusammenbeißen und weiter. Bergauf wurde gezwungenermaßen etwas Tempo herausgenommen und gegangen, bergab war Frank dafür umso schneller unterwegs. Gemeinsam erreichte das Quartett nach 1:56 Stunden das Ziel und sicherte sich tatsächlich Teamplatz 1. Die addierte Gesamtzeit des Teams betrug damit 7:47:31 Stunden, mehr als 30 Minuten vor Platz 2. In der Einzelwertung bedeutete das die Plätze 6 bis 9.

Ebenfalls auf der langen Strecke war Jan unterwegs. Die Crossstrecke nahm er souverän in Angriff und ließ sich als geübter Trailläufer auch von der etwas längeren Strecke nicht aus dem Konzept bringen. Nach 2:07:25 Stunden erreichte er das Ziel und belegte damit einen sehr guten 23. Gesamtplatz.

8 Km Strecke

Auch die kürzere Strecke war mit den angekündigten 8 Kilometern eher großzügig ausgelegt: Tatsächlich kamen die Läufer auf rund 10,5 Kilometer und mehr als 400 Höhenmeter.

Yves legte direkt ordentlich Tempo vor, war an diesem Tag allerdings nicht ganz bei 100 Prozent. Für das Podium reichte es deshalb diesmal denkbar knapp leider nicht. Mit einer Zeit von 57:46,4 Minuten belegte er dennoch einen starken 4. Gesamtplatz.

Ganz oben auf dem Podium stand dafür ein bekanntes Gesicht: Sebastian Seyfarth mit einer Zeit von 55:47 min, der diesmal allerdings nicht für die X-Runners, sondern für den „Clan der Haldenländer“ an den Start ging.

Für Mischa, Marco und Andrea hieß es auf der Strecke ordentlich strecken, denn mit Christin war seit Kurzem eine neue X-Runnerin im Team – und die hatte offenbar nicht vor, sich von den Herren ausbremsen zu lassen. Nach rund 1:23 Stunden erreichten alle vier gemeinsam und sichtlich zufrieden das Ziel. In der Teamwertung bedeutete das Platz 6, nur knapp hinter den „Schlammigos“. Christin war zudem die sechst­schnellste Frau des gesamten Laufs. In der Männer-Einzelwertung landeten Mischa, Marco und Andrea auf den Plätzen 82 bis 84.

Diesmal eine ganz besondere Premiere: Die X-Runners Ladies waren mit einem eigenen Team vertreten, nachdem im letzten Jahr kurzfristig Jan den Ausfall der vierten Läuferin Manu kompensiert hatte. Doro, Steffi, Anke und Nadja präsentierten vor dem Start zunächst stolz die neue X-Runners-Kleidung. Danach wurde es erwartungsgemäß deutlich weniger sauber. Der Lauf selbst verlief erfreulich problemlos: Alle vier erreichten gemeinsam und vor allem unverletzt das Ziel. Besonders Doro dürfte sich über diesen Lauf gefreut haben. Nachdem sie im vergangenen Jahr noch die Erste-Hilfe-Versorgung und anschließend die Nähkünste des nahegelegenen Krankenhauses in Anspruch nehmen musste, absolvierte sie diesmal die komplette Strecke ohne medizinischen Zwischenstopp.

Nach beeindruckenden 1:35 Stunden erreichte das Quartett das Ziel. In der Teamwertung bedeutete das Gesamtplatz 12. Und noch eine interessante Zahl: Mit ihrer Gesamtzeit von 6:23:53 Stunden wären die X-Runners Ladies in einer separaten Frauen-Teamwertung sogar auf Platz 1 gelandet. In der Frauen-Einzelwertung belegten Doro, Steffi, Anke und Nadja die Plätze 29 bis 32. Vielleicht gibt es beim Weidatalcross künftig ja auch eine eigene Frauen-Teamwertung. Den passenden Teamspirit und die erwartbare Siegerzeit hätten die X-Runners Ladies jedenfalls schon einmal geliefert.

Damit ging ein abwechslungsreicher Weidatalcross mit ordentlich Schlamm, Höhenmetern, neuen Gesichtern und starken Teamleistungen zu Ende. Die X-Runners ließen den Tag noch gemeinsam bei Getränken und guter Stimmung ausklingen. Ein erfolgreicher Lauf, ein Teamsieg und jede Menge Schlamm – mehr kann man aus einem Samstag kaum herausholen. Naja – vielleicht nächstes Jahr, mal sehen…

Eure X-Runners

Ergebnisse: https://runtix.com/sts/10050/3045/8c/total/-